Schweizer Neutralität: Wenn die strategische Erosion dem militärisch-industriellen Komplex dient

Was wäre, wenn man unter dem Deckmantel der «Modernisierung» unserer Sicherheit in Wirklichkeit eine der grundlegenden Säulen der Schweiz schwächen würde? Die Sicherheitspolitische Strategie 2026 eröffnet eine entscheidende Debatte: diejenige über die allmähliche Erosion unserer Neutralität. Hinter den technokratischen Worten zeichnet sich eine stille Transformation der Schweizer Doktrin ab, bei der [...].
EU-Rahmenabkommen: Die juristische Falle Brüssels

Hinter den beruhigenden Worten von der «Stabilisierung der Beziehungen» und der «Modernisierung der Bilateralen» verbirgt sich in Wirklichkeit eine große institutionelle Veränderung für die Schweiz. Das Rahmenabkommen mit der Europäischen Union wäre mehr als nur eine technische Anpassung: Es würde einen Mechanismus der Rechtsangleichung einführen, bei dem in Brüssel beschlossene Regeln schrittweise für [...].
Abkommen Schweiz-EU: Die Unumkehrbarkeit eines Souveränitätsverlusts

Was wäre, wenn die Frage nicht mehr eine wirtschaftliche, sondern eine institutionelle wäre? In einem von der NZZ veröffentlichten Interview spricht der ehemalige Bundesjurist Paul Richli eine selten so deutlich formulierte Warnung aus: Die Übernahme von EU-Recht und die neuen institutionellen Vereinbarungen mit der EU könnten die politische Funktionsweise der Schweiz grundlegend verändern - bis zu dem Punkt, dass [...].
Negativzinsen: Wenn die SNB Ersparnisse besteuert, um den Euro zu verteidigen

Was wäre, wenn das wahre Problem nicht die Stärke des Franken wäre ... sondern die Angst davor, ihn anzunehmen? Jedes Mal, wenn der Euro ins Wanken gerät, setzt sich derselbe Mechanismus wieder in Gang: Intervention, implizite Drohung, Druck auf die Landeswährung. Hinter dem technokratischen Vokabular verbirgt sich eine einfache Realität - man ist noch dabei, die Schweizer Ersparnisse zu bestrafen, um die [...].
Schweiz-EU: Wenn Bürokratie zum Systemrisiko wird

In Brüssel gibt es nichts Neues - außer der Beschleunigung. Am 3. Februar 2026 enthüllt die deutsche Tageszeitung Die Welt eine Studie des Industrieverbands Gesamtmetall: Im Jahr 2025 hat die Europäische Kommission 1 456 Rechtsakte eingeführt, der höchste Stand seit 2010. Einundzwanzig Richtlinien, 102 Verordnungen, 137 delegierte Rechtsakte und 1.196 Durchführungsrechtsakte. Vier neue Texte [...].
Schweiz-EU: EU-Bürokratie importieren, um ein paar Monate zu «stabilisieren»?

Was die deutsche Presse enthüllt, sollte die Schweiz alarmieren. Während Brüssel versprach, die Bürokratie abzubauen, erreichte die normative Produktion einen historischen Rekord. Wenn selbst die deutsche Industrie ein technokratisches Abdriften und eine zunehmende Rechtsunsicherheit anprangert, warum sollte Bern dann in Erwägung ziehen, unser Recht stärker in diesem Mechanismus zu verankern? Vor jeder unumkehrbaren Entscheidung [...].
Schweiz-EU: Das Spiel ist es nicht wert

Seit Monaten wird die Debatte als wirtschaftliche Selbstverständlichkeit dargestellt: Ohne die neuen Abkommen mit der EU würde die Schweiz ein großes Risiko für ihren Wohlstand eingehen. Doch was sagen die Zahlen und unabhängigen Analysen wirklich aus? Wenn zwei führende Schweizer Wirtschaftswissenschaftler zu gegensätzlichen Schlussfolgerungen kommen, wird eines klar [...].
Schweiz-EU: Das partizipative Modell der Schweiz auf Eis gelegt?

Während sich die Debatte über die Integrationsabkommen Schweiz-EU zuspitzt, stört eine Stimme aus der höchsten europäischen Industrieebene den herrschenden Konsens. In einem Interview mit der Weltwoche (15. Februar 2026) warnte Wolfgang Reitzle, ein erfahrener Manager und Kenner der wirtschaftlichen und rechtlichen Strukturen der EU, vor einer Entwicklung [...].
Rahmenabkommen zwischen der EU und der Schweiz: eine als Pragmatismus getarnte wirtschaftliche Kapitulation

Man verlangt von uns, unsere rechtliche Souveränität für einen wirtschaftlichen Gewinn aufzugeben, der ... nicht vorhanden ist. Unter dem beruhigenden Etikett der ’bilateralen Abkommen« schlägt die EU der Schweiz eine einseitige Anpassung an ihre Normen vor, obwohl wir jedes Jahr ein Handelsdefizit von 25 Milliarden Euro mit Brüssel haben. Mit anderen Worten: Wir sind Kunden - und werden dennoch aufgefordert, [...].
Wenn die Schweiz beginnt, diejenigen zu kopieren, die zurückgehen

Die Schweiz ist nie durch Zufall reich geworden. Sie ist es geworden, weil sie ein seltenes Gleichgewicht zwischen Offenheit und Kontrolle, Flexibilität und Sicherheit bewahrt hat. Heute wird unter dem Deckmantel des «Lohnschutzes» genau dieses Fundament geschwächt. Hinter einer technischen Maßnahme zu Entlassungen verbirgt sich eine viel tiefgreifendere Veränderung [...].