Schweiz-EU: Wenn Bürokratie zum Systemrisiko wird

In Brüssel gibt es nichts Neues - außer der Beschleunigung. Am 3. Februar 2026 enthüllt die deutsche Tageszeitung Die Welt eine Studie des Industrieverbands Gesamtmetall: Im Jahr 2025 hat die Europäische Kommission 1 456 Rechtsakte eingeführt, der höchste Stand seit 2010. Einundzwanzig Richtlinien, 102 Verordnungen, 137 delegierte Rechtsakte und 1.196 Durchführungsrechtsakte. Vier neue Texte [...].

Schweiz-EU: EU-Bürokratie importieren, um ein paar Monate zu «stabilisieren»?

Was die deutsche Presse enthüllt, sollte die Schweiz alarmieren. Während Brüssel versprach, die Bürokratie abzubauen, erreichte die normative Produktion einen historischen Rekord. Wenn selbst die deutsche Industrie ein technokratisches Abdriften und eine zunehmende Rechtsunsicherheit anprangert, warum sollte Bern dann in Erwägung ziehen, unser Recht stärker in diesem Mechanismus zu verankern? Vor jeder unumkehrbaren Entscheidung [...].

Schweiz-EU: Das Spiel ist es nicht wert

Seit Monaten wird die Debatte als wirtschaftliche Selbstverständlichkeit dargestellt: Ohne die neuen Abkommen mit der EU würde die Schweiz ein großes Risiko für ihren Wohlstand eingehen. Doch was sagen die Zahlen und unabhängigen Analysen wirklich aus? Wenn zwei führende Schweizer Wirtschaftswissenschaftler zu gegensätzlichen Schlussfolgerungen kommen, wird eines klar [...].

Schweiz-EU: Das partizipative Modell der Schweiz auf Eis gelegt?

Während sich die Debatte über die Integrationsabkommen Schweiz-EU zuspitzt, stört eine Stimme aus der höchsten europäischen Industrieebene den herrschenden Konsens. In einem Interview mit der Weltwoche (15. Februar 2026) warnte Wolfgang Reitzle, ein erfahrener Manager und Kenner der wirtschaftlichen und rechtlichen Strukturen der EU, vor einer Entwicklung [...].

Rahmenabkommen zwischen der EU und der Schweiz: eine als Pragmatismus getarnte wirtschaftliche Kapitulation

Man verlangt von uns, unsere rechtliche Souveränität für einen wirtschaftlichen Gewinn aufzugeben, der ... nicht vorhanden ist. Unter dem beruhigenden Etikett der ’bilateralen Abkommen« schlägt die EU der Schweiz eine einseitige Anpassung an ihre Normen vor, obwohl wir jedes Jahr ein Handelsdefizit von 25 Milliarden Euro mit Brüssel haben. Mit anderen Worten: Wir sind Kunden - und werden dennoch aufgefordert, [...].

Man hat die Weitergabe von Berufen verboten. Man hat Handwerker und Berufstätige isoliert

Es wird von Leistung, Anpassung und Modernität gesprochen. Doch vor Ort ist etwas an der Arbeit zutiefst aus dem Lot geraten. Dieses Unbehagen ist nicht individuell. Es ist strukturell bedingt. Und es verdient es, dass wir uns damit beschäftigen. Es wird viel von Leistung, Wachstum und Anpassung gesprochen. Doch vor Ort taucht eine Feststellung überall auf - bei Handwerkern, [...].

Wenn die Schweiz beginnt, diejenigen zu kopieren, die zurückgehen

Die Schweiz ist nie durch Zufall reich geworden. Sie ist es geworden, weil sie ein seltenes Gleichgewicht zwischen Offenheit und Kontrolle, Flexibilität und Sicherheit bewahrt hat. Heute wird unter dem Deckmantel des «Lohnschutzes» genau dieses Fundament geschwächt. Hinter einer technischen Maßnahme zu Entlassungen verbirgt sich eine viel tiefgreifendere Veränderung [...].

Der wahre Schweizer Luxus ist nicht das BIP: Es ist das Vertrauen

Es gibt reiche Länder. Und es gibt starke Länder. Die Schweiz gehört zu den wenigen Nationen, die verstanden haben, dass wahre Macht nicht in Milliardenbeträgen gemessen wird, sondern im Vertrauen, das sie erweckt - bei ihren Bürgern, ihren Unternehmen und ihren Partnern. Dieses Vertrauen, das auf Stabilität aufgebaut ist [...].

Microsoft in der Schweiz: Wenn der Missbrauch einer Position zum Geschäftsmodell wird

Wenn ein privater Riese der Schweizer Wirtschaft seine Regeln aufzwingt, ist das nicht mehr nur eine technologische Debatte - es ist ein Problem der Souveränität. Indem Microsoft die Preise für seine Lizenzen ohne greifbare Verbesserungen der Leistungen in die Höhe treibt und gleichzeitig Unternehmen und Verwaltungen in ein Modell der ewigen Abhängigkeit zwingt, offenbart es eine Fehlentwicklung, die nicht mehr [...].

Bilaterale III: Wenn die Freiburger Arbeitgeber Angst erzeugen, um das Volk zu knebeln

Wenn eine Arbeitgeberkammer öffentlich zum «Kampf» gegen eine politische Partei aufruft, wenn ein subventioniertes Medium eine sorgfältig kalibrierte Panikmache distanzlos weitergibt und wenn jede abweichende Stimme noch vor der Debatte disqualifiziert wird, dann ist das keine wirtschaftliche Diskussion mehr - es ist eine politische Konditionierungsoperation. Unter dem Vorwand, den Wohlstand zu verteidigen, [...].