RECHT AUF ANTWORT Durch die Bewegung Schweizer Souveränität Als Antwort auf die Kolumne von Pierre Dessemontet im Le Matin Dimanche.
In seiner jüngsten Kolumne, der Geograph Pierre Dessemontet versuchte ein gefährliches rhetorisches Meisterstück: Das Volk davon zu überzeugen, dass sich das Problem der Schweizer Überbevölkerung von selbst erledigen werde. Seiner Meinung nach wäre die 10-Millionen-Einwohner-Marke angesichts sinkender Geburtenraten und abflauender Migration nur eine «statistische Anpassung». Für Schweizer Souveränität, diese Analyse ist nicht nur von der Realität losgelöst, sondern stützt sich auch auf statistisch unehrliche Verschweigungen.
1. Die Illusion der Migrationsverlangsamung
Herr Dessemontet fordert eine Begrenzung der Einwanderung unter dem Vorwand, dass unsere europäischen Nachbarn alt werden. Dies ignoriert die Anziehungskraft des Lohngefälles und die völlige Durchlässigkeit unserer Grenzen. Im Jahr 2023 überstieg die Wanderungsbilanz 100.000 Personen. Zu behaupten, wir hätten «den größten Teil des Weges geschafft», ist ein Trugschluss: Jeder zusätzliche Einwohner verschärft die Sättigung der Infrastruktur, die explodierenden Mieten und den Zusammenbruch unserer Energiesicherheit.
2. Das Tabu der Geburt und Fruchtbarkeit
Der Autor stellt den Geburtenrückgang (seit 2021 sind es 10.000 Geburten weniger pro Jahr) fest, weigert sich aber, die Ursachen zu hinterfragen. Wie lässt sich dieser abrupte Rückgang, der mit der Zeit nach Covid zusammenfällt, erklären? Das Fehlen von Daten zur reproduktiven Gesundheit ist offensichtlich. Warum wird der potenzielle Einfluss massiver Impfungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit verschwiegen? Wenn unsere Geburtenrate aus Gründen der öffentlichen Gesundheit zusammenbricht, ist es kein Lösung, sondern ein Verrat an unserer nationalen Substanz, dieses Desaster durch massive Einwanderung zu kompensieren.
3. Das Dogma des extensiven Wachstums
Das Argument der geschaffenen Million Arbeitsplätze ist das trügerischste. Uns wird ein steigendes Bruttoinlandsprodukt gepriesen, aber der BIP pro Kopf stagnieren. Wir importieren Arbeitskräfte, um ein Wirtschaftsmodell am Leben zu erhalten, das dem Schweizer Bürger keinen echten Reichtum mehr schafft, sondern nur noch ökologische und soziale Beeinträchtigungen verursacht.
4. Eine Wahl des Schicksals, kein Determinismus
M. Dessemontet schließt mit einem «Requiem». In Wirklichkeit ist es das Requiem der Schweizer Lebensqualität, das er komponiert. Zu behaupten, die Schweiz mit 10 Millionen werde es nicht geben, obwohl wir bereits fast 9,2 Millionen erreichen, ist politische Anästhesie.
Die Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» ist ein Akt der Notwehr. Sie verlangt, dass wir aufhören, uns den Kurven zu unterwerfen, um endlich unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Demografie ist kein Wetter, das man beobachtet; sie ist das Fundament unserer Souveränität.
Schlussfolgerung : Lasst uns nicht einschläfern. Am 14. Juni müssen die Schweizer zwischen der Resignation eines Geographen und dem Überleben ihres Modells wählen. Dire stop aujourd’hui, c’est garantir que la Suisse restera la Suisse.
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