🇨🇭 Das Sterben des Cowboys: Warum das Dollar-Imperium nur noch ein Trugbild ist

 

Ludovic Malot
Die Vorstellung ist ermüdend geworden. Vom Ovalen Büro aus verteilt der «Clown an der Spitze» weiterhin die guten und schlechten Noten und behandelt souveräne Nationen wie widerspenstige Vasallen. Sein letztes Ziel? Die Schweiz. Ihr Verbrechen? «Brillant» zu sein und dem Onkel Sam nicht genug Tribut zu zahlen. Aber hinter den Prahlereien über Zölle und Handelsbilanzen verbirgt sich eine viel dunklere Realität: der unmittelbar bevorstehende Zusammenbruch eines Systems, das auf Einschüchterung und Verschuldung beruht.

Erpressung als einzige Außenpolitik

Durch willkürliche Besteuerung Schweizer Produkte mit 39%, um dann großzügig zu spielen bei einer Rückkehr zu 15%, Washington betreibt keine Diplomatie; es betreibt Erpressung. Diese Chaosstrategie, die typisch für die aktuelle Administration ist, bestätigt nur eines: Die USA sind kein Partner mehr, sondern ein verletzter Raubtier.

«Wenn ein Imperium beginnt, seine Verbündeten zu besteuern, um seine eigenen Schulden zu tilgen, dann ist das Ende der Feierlichkeiten nahe.» — Anonym (Cercle des Économistes de Genève)

Der Untergang des Dollars und die Flucht der Wertpapiere

Die Welt erlebt das Ende des exorbitanten Privilegs des Dollars. Hier ist, warum es an der Zeit ist, amerikanische Vermögenswerte abzustoßen, bevor das Schiff sinkt:

  • Eine abgrundtiefe Schuld: Mit einer Staatsverschuldung, die über dem 34 Billionen Dollar, die Vereinigten Staaten überleben nur durch das Gelddrucken.
  • Die globale Dedollarisierung: Die BRICS und nun auch Europa suchen nach Alternativen. Warum sollte man Schuldtitel eines Landes halten, das seine Währung als Kriegswaffe einsetzt?
  • Importierte Inflation Indem Washington seine Zölle und Steuern manipuliert, versucht es, seine Instabilität an seine Nachbarn zu exportieren.

Das Ende des Wildwest-Imperiums

Der Mythos des Revolverhelden, der Unrecht wiedergutmacht, ist tot. Was wir heute sehen, ist ein sterbendes Imperium, unfähig, echten Wert zu schaffen, und begnügt sich damit, den Reichtum innovativer Nationen wie der Schweiz zu parasiteren. Der «Clown» im Weißen Haus vergisst eine elementare Marktregel: Vertrauen lässt sich nicht per Dekret erzwingen, es muss verdient werden. Inzwischen ist das Vertrauen in die Vereinigten Staaten ebenso im freien Fall wie ihre moralische Glaubwürdigkeit.


Schlussfolgerung: Die Stunde der Scheidung hat geschlagen

Es ist an der Zeit, dass Bern und der Rest der Welt aufhören, vor den Launen eines unberechenbaren Präsidenten den Kopf zu beugen. Die Auflösung von US-Staatsanleihen, die Diversifizierung der Gold- und Fremdwährungsreserven sowie die Stärkung der kontinentalen Allianzen sind die einzig logischen Antworten auf diese Aggression.

Der Dollar ist ein Kartenhaus, und der Wind der Geschichte beginnt zu wehen. Lassen wir den Cowboy allein auf seiner verlassenen Ranch toben: die Zukunft der Weltwirtschaft wird nicht mehr in Washington geschrieben.

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